Bücher, Comics und deren Reviews (Star Wars and more...)

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Bücher, Comics und deren Reviews (Star Wars and more...)

Beitragvon Eukalyptus » Di 28. Mär 2006, 12:52

Sowas fehlt mir hier irgendwie noch. Ich denke so ein Universalthread tut's ganz gut.

Ich mach den Anfang mit den 2 Büchern, die ich in zusammen 9 Tagen verschlungen habe. Ein Bewertungssystem werde ich nicht benutzen, da die eigene Meinung schon subjektiv genug ist.

Republic Commando: Hard Contact (Karen Traviss) - 293 Seiten

Inhalt (übersetzt):

Auf einer Mission um eine Nanovirus-Forschungseinrichtung auf einem von Separatisten kontrollierten Planeten zu sabotieren, operieren vier Clone Trooper direkt vor der Nase des Feindes. Die Commandos sind zahlen- und waffentechnisch unterlegen, tief hinter den feindlichen Linien ohne Unterstützung - und arbeiten mit Fremden anstatt vertrauten Teammitgliedern. Die Sache wird nicht einfacher wenn Darman, der Sprengstoffexperte der Squad, vom Rest während der Landung getrennt wird. Auch Darmans scheinbared Glück wenn auf er einen Jedi Padawan trifft verschwindet, wenn sie ihm ihre traurige Unerfahrenheit gesteht.
Für die isolierten Clone Commandos und der gestrandeten Jedi steht eine lange, gefährliche Reise bevor durch ein feindliches Gebiet, das nur so wimmelt von Trandoshanischen Sklavenhändlern, Separatisten und verdächtigen Einheimischen. Ein einziger Fehltritt könnte die Entdeckung bedeuten... und den Tod.

Zeitraum: 30 h nach Geonosis/ca. 3 Monate nach Geonosis

Nachdem ich in meinem Comicladen Republic Commando: Triple Zero bei erscheinen als interessant empfand und mitnahm, las ich, dass der Vorgänger Hard Contact ebenfalls sehr gut sei und bestellte mir ihn kurzerhand. Ich sollte nicht enttäuscht werden.

Das Buch erstreckt sich von kurz nach dem Kampf auf Geonosis bis 3 Monate später zur eigentlichen Mission. Es bietet einiges an Informationen über die Ausbildung der Commandos auf, die von ihrem Ausbilder wie ein Vater behandelt wurden und ihn auch so sehen. Aber auch die einzelnen Charaktere der Omega Squad Niner, Fi, Atin und Darman sind hervorragend ausgearbeitet und unterscheiden sich doch gewaltig, was man bei Clone Troopern eigentlich nicht erwarten sollte. Ebenso die Jedi Etain Tur-Mukan und der Mandalorianer Ghez Hokan sind wundervolle Charaktere, die in jeder Hinsicht ihren Idealen treu bleiben und lediglich im Notfall zu drastischerem greifen.

Die Autorin vermag die Story sehr gut in Gang zu bringen und bis zum Schluss die Spannung aufrecht zu erhalten. Selten hat mich ein Buch so fasziniert, dass ich es kaum weglegen konnte. Ihr Schreibstil ist erfrischend neu für mich und auch wenn Landschaften hier und da etwas länger beschrieben werden, es wird nicht langweilig (was ich von Lord of the Rings leider nicht behaupten konnte). Nun mag es an meiner Dienstzeit liegen, dass ich das alles ein wenig mehr nachvollziehen konnte.

Ich hoffe, dass die Übersetzung so gut an das Original herankommt, dass auch Leser die des Englischs nicht mächtig sind einen ähnlich großen Spaß beim Lesen haben werden wie ich.

Republic Commando: Triple Zero (Karen Traviss) - 393 Seiten

Inhalt (übersetzt):

Tief hinter den feindlichen Linien eingesetzt ist es für Omega Squad die selbe alte Schinderei: Sabotage, Spionage, Hinterhalt und Attentate. Doch wenn Omega Squad nach Coruscant geeilt wird, dem gefährlichsten Brennpunkt des Krieges, stellen sie fest, dass sie nicht die einzigen sind, die in das Herz des Feindes vordringen.
Ein Anstieg in Separatisten Angriffen wurde zu einem Netzwerk von Sep Terroristen Zellen in der Hauptstadt der Republik verfolgt und von einem Maulwurf im Kommandohauptquartier gesteuert. Um das Separatistennetzwerk inmitten einer Stadt voll mit Zivilisten zu zerstören, benötigt man spezielle Talente und Fähigkeiten. Nicht einmal die Führung der Jedi Generäle, zusammen mit der Unterstützung der Delta Squad und einem berüchtigten ARC Trooper können die Chancen gegen die Republic Commandos gleichsetzen. Und auch wenn der Erfolg keinen Sieg in den Klonkriegen bedeutet, so bringt der Misserfolg die sichere Niederlage.

Zeitraum: 8 Jahre vor Geonosis/10 Monate nach Geonosis - 389 Tage Nach Geonosis

Im direkten Nachfolger von Hard Contact verblüfft Karen Traviss erneut mit der Tiefe ihrer Charaktere, die nun nichtmehr nur auf Omega Squad und Etain Tur-Mukan beschränkt sind. Vielmehr gesellen sich Kal Skirata persönlich, Walon Vau, Jedi General Bardan Jusik sowie, interessanterweise, der Null ARC Trooper Captain Ordo zu den Hauptcharakteren.

Auch hier kann man einiges interessantes der Mandalorianischen Kultur erfahren. Aber vor allem die Geschichte der einzelnen Clones, insbesondere die der Null ARC Trooper lässt einen die Clones von einer völlig neuen Perspektive sehen: Als die eigentlichen Opfer des Krieges. Traviss findet eine gute Ballance bei den Jedi wobei sie einige als reine Nutznießer der Clones darstellt und andere wiederum sehen sie als lebende Wesen, nicht nur reines Kanonenfutter.

Die Story um die Separatistenzelle ansich steht indirekt im Hintergrund. Im Vordergrund werden die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander behandelt, was zu teilweise irre witzigen Dialogen führt. Nichtsdestotrotz ist auch dieses Buch ein sehr interessantes und gut geschriebenes und hält so einiges an Wendungen und Überraschungen bereit.

Anbei im Buch ist die Kurzgeschichte Republic Commando: Targets, eine Kurzgeschichte über eine Geiselnahme im Raumhafen von Coruscant. Diese erschien glaube ich schon vor Triple Zero, da 000 sich des Öfteren darauf bezieht. Ob das bei der deutschen Ausgabe auch so sein wird, bleibt abzuwarten.

Der Verlauf des Buches erlaubt mindestens noch zwei weitere Fortsetzungen, aber das wird jeder der liest auch selbst merken. Ich will nicht zuviel verraten.
Zuletzt geändert von Eukalyptus am Di 16. Jan 2007, 02:35, insgesamt 1-mal geändert.
Eigentlich wollte ich hier was reinschreiben, aber dann hat mich ein Pfeil ins Knie getroffen.

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Beitragvon 00Rolsen » Mi 29. Mär 2006, 10:57

lol nachdem ich mir scorch das wochenende gekauft habe bestellte ich mir auch gleich beide bücher hehe
heute gekommen freu mich schon sie zu lesen.
was fürn zufall :lol2:

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Beitragvon Eukalyptus » So 2. Apr 2006, 16:58

weiter geht's. Der Thread ist übrigens nicht nur für mich da ;)

Revenge of the Sith (Matthew Stover) - 451 Seiten

Inhalt, auch wenn ichs eigentlich nicht erwähnen müsste =) (übersetzt):

Als der Kampf über die Galaxie verstreut eskalier, ist die Bühne für das explosive Endspiel bereit: Obi-Wan begibt sich auf eine gefährliche Mission um den gefürchteten Separatistenmilitäranführer, General Grievous, zu zerstören. Kanzler Palpatine entfernt weiterhin konstitutionelle Freiheiten im Namen der Sicherheit während er weiterhin die öffentliche Meinung beeinflusst, um sie gegen die Jedi zu bringen. Und ein von Konflikten geprägter Anakin fürchtet, dass seine heimliche Liebe, Senatorin Padmé Amidala, sterben wird. Gefoltert von unaussprechlichen Visionen begibt sich Anakin immer weiter an den Rand einer Galaxis verändernden Entscheidung. Es obliegt Darth Sidious nur noch den Finalschlag gegen die Republik auszuführen - und einen furchteinflößenden neuen Sith Lord einzuweihen: Darth Vader.

Zeitraum: Ende der Klonkriege; 19 Jahre vor Yavin

Das Buch bietet überraschend viele Einblicke, die einem im Film verwehrt blieben. So kann man Anakins Wechsel zur dunklen Seite erheblich besser nachvollziehen und es passiert auch nicht anscheinend Hals über Kopf, denn man sieht wie Palpatine ihn ständig beeinflusst. Auch die Jedi werden längst nicht so blind dargestellt und wissen sehr wohl um Sidious' Aufenthalt im Senat. Generell wird alles einen kleinen Tick anders erzählt, was der Geschichte durchaus sehr gut tut. Das Buch bildet somit eine wundervolle Ergänzung zum Film.

Allerdings habe ich ein paar Negativpunkte anzumerken. Die Anfangsschlacht zieht sich bis zum 2. Kapitel hin (Seite 41) und verstrickt sich in ewig langen Dogfights, die einen schnell den Überblick verlieren lassen. Wer den Film nicht kennt beim Lesen, hat wohl ein Problem. Das Duell gegen Dooku zieht sich auch lang hin und lässt Anakin und Obi-Wan stellenweise wie blutige Anfänger dastehen. Und wenn es dann endlich zu den wichtigen Stellen kommt, werden diese in 1 - 2 Sätzen abgefertigt, und das ist noch nichtmal eine Übertreibung. Allein Order 66 wird in einem Satz zusammengefasst: Jedi sterben. Und auch das Duell Obi-Wan/Anakin wird husch husch abgefertigt und man weiß eigentlich gar nicht wo sie sich wann und wie warum befinden. Andere Sachen fehlen gänzlich (R2s Kampf gegen den Buzz Droid, der Crash der Invisible Hand - wird lediglich bis zum Atmosphäreneintritt beschrieben und Yodas Kampf auf Kashyyyk - wobei dieser in Dark Lord - The Rise of Darth Vader ausführlicher sein soll als im Film selbst).

Aber generell soll das dem Buch keinen Abbruch tun. Ich habe die non-Action-Sequenzen durchaus genossen, was nicht zuletzt am interessanten Inhalt liegt.
Zuletzt geändert von Eukalyptus am So 4. Jun 2006, 17:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Eukalyptus » Sa 8. Apr 2006, 22:36

Gestern zuende gelesen, folgt ein weiteres Buch aus der Clone Wars Reihe:

Labyrinth of Evil (James Luceno) - 362 Seiten

Inhalt (übersetzt):
Der Krieg der in Star Wars: Episdoe II Angriff der Klonkrieger ausbrach nähert sich seinem Siedepunkt. In Episode III Die Rache der Sith wird das Schicksal von Schlüsselcharakteren beider Seiten des Konflikts besiegelt. Aber zuerst entfalten sich entscheidende Ereignisse die den Weg zu dieser Zeit der Abrechnung pflastern in einem Labyrinth des Bösen...

Auf dem Planeten Cato Neimodia machen sich die Jedi Ritter Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker auf den Weg, um einen verräterischen Verbündeten der Sith gefangen zu nehmen. Obwohl sie leer ausgehen erhalten sie durch ihren wagemutigen Einsatz einen unerwarteten Preis: Geheimdienstinformationen die es den Streitkräften der Republik ermöglichen können zu ihrer ultimativen Beute zu führen, dem stetig ausweichenden Darth Sidious, von dem sie vermuten, dass er jeden Aspekt der Separatisenrebellion manipuliert hat. Im eskalierenden, galaxisweiten Schachspiel von Sabotage und Vergeltungen bleibt Sidious einen Schritt voraus. Dann nimmt die Fährte eine schockierende Wende. Denn Sidious und seine Diener haben eine rücksichtlos instrumentierte Kampagne in Bewegung gesetzt, um die Jedi Streitkräfte zu teilen und zu überwältigen - und die Republik in die Knie zu zwingen.

Zeitraum: ca. 2,5 Monate vor Revenge of the Sith - unmittelbar vor Revenge of the Sith

Der unmittelbare Vorgänger von Revenge of the Sith begleitet die letzten Schachzüge von Sidious in einer brillianten Weise. Nicht nur, dass durch Verwirrungen, Sackgassen und anderen unerwarteten Dingen Sidious immer der Herr der Lage bleibt, auch die Republik schafft es, sich dem Sith zu nähern - und zwar näher als diesem lieb ist. Man kann das brüderliche Verhältnis zwischen Anakin und Obi-Wan wundervoll miterleben, ebenso die stetige und wachsende Unkontrolliertheit Anakins. Allerdings auch Grievous und Dooku bilden einen wundervollen Aspekt in ihrem Denken und Handeln. Ebenso Nebencharaktere wie Bail Organa und Mon Mothma kommen vor und bilden nicht unwesentliche Rollen. Auch ein paar nette Anekdoten an die OT kommen vor, so z.B. wenn Obi-Wan einen Traktorstrahl abschalten muss. Wer Clone Wars gesehen hat, dem wird die Kampagne bekannt vorkommen, allerdings wird sie hier in anderer, aber nicht minder guten Form dargeboten, wobei lediglich der Cartoon Grievous' Röcheln erklären vermag.

Das Buch wird von sich selbst als "must-read" beworben und dem kann ich wirklich nur zustimmen. Auch wenn man manche Anspielungen von E3 verstehen möchte kann man hier einige davon finden. Als nahtlosem Übergang zum Episode III Roman kann ich es wirklich in jeder Hinsicht empfehlen.
Eigentlich wollte ich hier was reinschreiben, aber dann hat mich ein Pfeil ins Knie getroffen.

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Beitragvon Eukalyptus » Fr 5. Mai 2006, 16:49

Knapp einen Monat Pause... naja ich hab auch 7 Bücher derweil gelesen =) Diese sind zwar nicht SW, aber dennoch recht interessant - und für den einen oder anderen nichts unbekanntes.

Resident Evil 01 - Die Umbrella Verschwörung (S.D. Perry) - 282 Seiten

Inhalt:

Raccoon City, ein abgeschiedenes Bergstädtchen, wird urplötzlich von einer Serie grauenhafter Morde heimgesucht. Grausame Killer treiben ihr Unwesen in den umliegenden Wäldern. Bizarre gerüchte machen die Runde. Gerüchte über Attacken unheimlicher Kreaturen - manche menschenähnlich, andere nicht. Und offenbar haben sie eine Vorliebe dafür, ihre Opfer zu verspeisen.

Eine düstere, einsame Villa scheint in Zusammenhang mit den Vorfällen zu stehen. Sie befindet sich im Besitz des ominösen Umbrella-Unternehmens. Seit Jahren betreibt die Firma dort unbemerkt Genforschung, angeblich zum Wohle der Menschheit.

Der offizielle Roman zum Spiel Resident Evil. Das Buch startet etwas früher als man es vom Spiel her kennt (Nachrichten, Einsatzbesprechung der S.T.A.R.S. usw.), steigt aber recht schnell ins Geschehen ein. Die Story verläuft nach der Spielvorlage und wird von mehreren Seiten aus gesehen und stellt somit mehrere Personen in den Vordergrund. Wer hier ein Actionbuch mit endlosen Zombie Abknallorgien erwartet liegt hier falsch. Natürlich sind auch diese Vorhanden, aber im Vordergrund stehen die Personen ansich, was dem Buch einen sehr netten Touch gibt als es nur zum Actionroman ausarten zu lassen. Die Autorin versteht es gut, den Charakteren nachvollziehbare menschliche Züge zu geben und diese auszuleben und -bauen. Dennoch vermag die Spannung teilweise nicht abzunehmen auch wenn man den Ablauf kennt.

Resident Evil 02 Caliban Cove - Die Todeszone (S.D. Perry) - 253 Seiten

Inhalt:

Nach ihrem Horrortrip durch das Genforschungslabor der Umbrella Corporation wollen die Überlebenden Mitglieder der Special Tactics and Rescue Squad (S.T.A.R.S.) die Welt vor einer Verschwörung zur Erschaffung grauenhafter Bio-Waffen warnen. Doch die Konspiration ist längst noch nicht zerschlagen! Das müssen die S.T.A.R.S. erfahren, als sie von ihren eigenen Ausbildern und Vorgesetzten zum Abschuss freigegeben werden! Sie tauchen unter und beschließen, die Verschwörer auf eigene Faust zu bekämpfen, eisern entschlossen, die entsetzlichen Umtriebe von Umbrella aufzudecken und zu verhindern.

Doch die Chancen der S.T.A.R.S. stehen schlecht - denn das aggressive DNA-verändernde Virus, mit dem Umbrella diese lebenden Horrorwaffen entwickelt, infiziert die wagemutigen Widerstandskämpfer selbst...

Zwischenroman. Neue Charaktere fügen sich dem Stammteam zu, was diesem recht gut tut. Rebecca Chambers aus dem 1. Teil wird hier ebenfalls zu einer größeren Rolle, die noch anhalten soll. Auch wenn der Inhalt sehr dramatisch klingt, vernachlässigt aber die eigentliche Story: Bei Caliban Cove hat Umbrella ein weiteres Labor, das es gilt zu infiltrieren und Daten zu sammeln. Da niemand genaueres weiß stößt nur ein sehr kleines S.T.A.R.S. Team dorthin vor, darunter Rebecca Chambers aus dem Beta Team der Raccoon S.T.A.R.S.

Resident Evil 03 Stadt der Verdammten (S.D. Perry) - 345

Inhalt:

Claire Redfield, die jüngere Schwester des vermissten S.T.A.R.S.-Agenten Chris Redfield, ist nach Raccoon City gekommen, um ihren Bruder zu suchen. Sie will herausfinden, was in jener Nacht wirklich geschah, als Chris und sein Team das geheime Anwesen der Umbrella Corporation stürmten. Doch über der Stadt liegt eine unheimliche Stille - eine Stille, die auch dem frischgebackenen Officer Leon Kennedy nicht entgangen ist, der seinen neuen Job im RC Police Department antreten will. Es dauert nicht lange, bis die schockierende Wahrheit ans Licht kommt:

Raccoon City hat sich in ein Leichenhaus verwandelt, denn das mörderische Virus, das von Umbrella entwickelt wurde, hat einen Weg nach draußen gefunden. Alle Männer, Frauen und Kinder der Stadt mutierten zu blutrünstigen Zombies - und alle sind hungrig!

Für Claire und Leon beginnt der Alptraum ihres Lebens...

Roman zum Resident Evil 2 Videospiel. Das Buch hält sich wieder gut an die Spielvorlage und vermischt die Verläufer beider Charaktere super miteinander, dass sich nichts wiederholt. Auch die Nebencharaktere Sherry Birkin, Ada Wong, Anette Birkin und Chief Irons sind wunderbar dargestellt im Leben ihrer eigenen Welt und in ihren Ak- und Reaktionen auf die wirkliche. Das bisher längste Buch der Reihe.

Die Reviews zu 4 - 7 schreib ich morgen.
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Beitragvon Eukalyptus » Di 23. Mai 2006, 22:06

Oops, da war doch noch was... Also los:

Resident Evil 04 Das Tor zur Unterwelt (S.D. Perry) - 267 Seiten

Inhalt:

Die Umbrelle Corporation hütet schreckliche Geheimnisse. Das mysteriöse Unternehmen erschafft biologisch manipulierte Killermaschinen und verkauft sie an den Meistbietenden. Aber eine Gruppe von abtrünnigen Agenten der paramilitärischen Eingreiftruppe S.T.A.R.S. hat sich zum Ziel gesetzt, die Pläne Umbrellas zu durchkreuzen. Und die Zeit drängt!

Unter der Wüste des amerikanischen Südwestens steht eine der modernsten Umbrella-Einrichtungen unmittelbar vor ihrer Inbetriebnahme. Irgendwo darin könnte sich auch der Schlüssel befinden, um dem skrupellosen Konzern ein für alle Mal das Handwerk zu legen ... Doch um an dieses Geheimnis zu kommen, müssen Leon Kennedy, Claire Redfield, Rebecca Chambers und ihre Freunde gegen Kreaturen antreten, die direkt aus einem Alptraum stammen, denn das Tor zur Unterwelt steht weit offen!

Wie auch im ersten Zwischenroman wird hier eine Umbrella-Einrichtung versucht zu infiltrieren und Informationen herauszuholen. Der Verlauf der zwei getrennten Gruppen ist durchaus spannend und hält einiges parat. Auch wenn der Mutant zum Schluss etwas kitschig wirkt, ist auch dieses Buch durchaus eine Lesefreude gewesen.

Resident Evil 05 Nemesis (S.D. Perry) - 298 Seiten

Inhalt:

Furchterregende Mutationen und biogenetische Waffen! Verborgene Labors und ein düsteres Netzwerk geheimer Verschwörungen: Raccoon City ist dem Untergang geweiht.

Jill Valentine und ihr geächtetes S.T.A.R.S.-Team mussten mit ansehen, wue die Stadt zum Spielball der furchtbarsten genetischen Experimente wurde, die die Welt je gesehen hat. Drahtzieher dieser schrecklichen Ereignisse ist das Unternehmen Umbrella! Es existieren Beweise für die kriminellen Machenschaften des Konzerns, doch die Zeit drängt und die S.T.A.R.S. müssen alles daran setzen, diese verräterischen Dokumente zu sichern, bevor Umbrella alle Spuren verwischen und die Aufzeichnungen wieder an sich nehmen kann.

Eine äußerst gefährliche Mission, denn ein neues mörderisches Gen-Virus breitet sich wie ein Lauffeuer in Raccoon City aus! Und es gibt noch eine andere Bedrohung ... eine neue Mutation der Tyrant-Klasse ist auf der Jagd - ihr Codename ist Nemesis und ihre Beute heißt Jill Valentine!

Der Roman zum 3. Videospiel. Hier kann man einige Parallelen zum 2. Kinofilm "Apocalypse" sehen und auch ziehen. Denn viele Charaktere sieht man hier wieder, sind aber anders dargestellt (schon allein weil sich die Filme nicht an die Vorlagen halten). Die Gedankengänge und -antriebe der einzelnen Personen sind sehr gut dargestellt. Die Charaktere haben ihren gewohnten Tiefgang und an Action und Spannung fehlt es hier definitiv nicht.

Resident Evil 06 Code: Veronica (S.D. Perry) - 267 Seiten

Inhalt:

Auf der verzweifelten Suche nach ihrem vermissten Bruder muss Claire Redfield erneut gegen die Furcht erregenden Biowaffen der Umbrella Corporation antreten. Ihre Nachforschungen führen sie auf eine einsame Insel, wo ein wahnsinniges Genie sämtliche grotesken Kreaturen, die ihm zur Verfügung stehen, entfesselt hat, um zu verhindern, dass Claire seine schrecklichen Pläne durchkreuzt.

Ans Ende der Welt verfrachtet findet Claure endlich den Mann, nach dem sie gesucht hat. Chris Redfield hat selbst einen Ein-Mann-Krieg gegen Umbrellas entsetztlichsten Kreaturen geführt ... und nun befindet er sich auf Kollisionskurs mit dem Mann, der die S.T.A.R.S. in Raccoon City hintergangen hat. Ein Mann, der eigentlich tot sein müsste: Captain Albert Wesker.

Roman zum gleichnamigen Spiel. Dass die Handlungsorte diesmal teilweise etwas völlig anderes sind als Umbrellas Laboratorien, gibt der Story schonmal einen gewissen Reiz. Leider verrät die Inhaltsangabe viel zu wichtige Überraschungen und einiges passiert auch erst im letzten Drittel. Die Charaktere des Umbrellagründer-Geschwisterpaares sind sehr genial gehalten. Beide Persönlichkeiten finde ich sehr gelungen und spiegeln wunderbar das Klischee des arroganten reichen Kindes wieder das zuviel Spielzeug hatte.
Eigentlich wollte ich hier was reinschreiben, aber dann hat mich ein Pfeil ins Knie getroffen.

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Beitragvon Durchde » Di 23. Mai 2006, 22:07

Mensch da macht sich aber Jemand Mühe!
Auch wenn ich mich nicht für den Stuff interessiere, Hut Ab und weiter so......

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Beitragvon Eukalyptus » Di 23. Mai 2006, 22:25

Resident Evil 07 Stunde Null (S.D. Perry) - 266 Seiten

Inhalt:

Das Bravo-Team der S.T.A.R.S. Elitegruppe wurde beauftragt eine Serie grausamer Morde in Racoon zu untersuchen und macht sich sofort an die Arbeit. Auf dem Weg zur Einsatzstelle jedoch stürzt der Helikopter der Bravos ab. Zwar überleben alle den Unfall, doch ist ihre nächste Entdeckung noch viel erschreckender: ein umgestürzter Militärtransporter voll gestopft mit Leichen - und das sollte nur der Anfang ihres Alptraumes sein. Das Bravo-Team stößt auf den Ursprung des Bösen, das sich von nun an in Racoon ausbreiten wird, und Neuzugang in der Gruppe rebecca Chambers fängt an sich zu fragen, wo zum Teufel sie da hinein geraten ist...

Roman zum gleichnamigen Spiel. Zeitlich ist er vor Band 01 Die Umbrella Verschwörung angesetzt und erzählt die Geschichte, was den Bravos eigentlich passiert ist (das hat man aus Alpha Sicht im 1. Band nur kurz bis gar nicht mitbekommen). Leider treten dadurch einige Kontinuitätsfehler auf, was ich aber vernachlässigt habe - ist mir prinzipiell auch egal weils nichts wirklich gravierendes war. Rebecca habe ich in den Vorgängern schon sehr gemocht und hier wurde ich auch nicht enttäuscht.

Resident Evil 08 Rose Blank (Tadashi Aizawa) - 270 Seiten

Inhalt:

Nach dem ersten Ausbruch des T-Virus in Raccoon City soll die Stadt mit einem Atomschlag vernichtet werden. Nur wenige Minuten vor dem Einsatz der Kernwaffen, finden Anti-Biohazard-Teams eine Überlebende. Ein findiger Wissenschaftler wittert seine große Chance im Kampf um ein Serum gegen das T-Virus und beginnt in einem geheimen Labor des Umbrella-Labors zu forschen. Er ahnt nicht, dass er damit einen verhängnisvollen Fehler begeht, denn in einem Tank mit Nährlösung erwacht ein Feind, der weit mächtiger ist als die Mutationen des T-Virus...

Ein neuer Autor. Das hat mich nicht wirklich begeistert. Ich mag S.D. Perrys Schreibweise und ihre Storyline und nun kommt wer neues dazu. Ich weiß nicht inwiefern mich das im Vorab beeinflusst hat, aber Rose Blank hat mir nicht wirklich gefallen. Man bekommt wirre und zusammenhangslose Gedankengänge seitenweise um die Ohren gehauen und selbst bei der Aufklärung dieser steht man irgendwie doof da. Ich war am Ende mehr als verwirrt und konnte gar nicht richtig nachvollziehen was da nun wirklich geschah außer dem Grundprinzip der Handlung. Enttäuschend.

Gesamtfazit: Wer sich für die Spiele begeistert hat, wird an den Büchern sicherlich auch seine Freude finden. Perrys Handlungsverlauf weiß zu begeistern auch wenn vieles nach Schema F abgezogen wird. Man weiß nie wer am Ende noch steht und wer fallen wird. Da mir Rose Blank nicht gefallen hat und in sich auch eigenständig ist, kann man diesen Band eigentlich auch getrost weglassen. Sieht nur ein wenig doof aus wenn die 8 fehlt.

Ich hoffe, dass Perrys Handlung weitergeführt wird, zumal alles noch nicht in Stein gemeißelt ist.
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Beitragvon Eukalyptus » Di 23. Mai 2006, 22:41

Durchde hat geschrieben:Mensch da macht sich aber Jemand Mühe!
Auch wenn ich mich nicht für den Stuff interessiere, Hut Ab und weiter so......


Danke. Hatte gehofft, dass auch andere hier sowas schreiben, aber bisher scheine ich die Ausnahme zu sein. Jedenfalls gehts erstmal mit Star Wars weiter:

Star Wars Episode II Attack of the Clones (R.A. Salvatore) - 344 Seiten

Inhalt (übersetzt):

Mutig bis zur Rücksichtslosigkeit und mit einem wilden eigenwilligen Zug ausgestattet, wächst der 20 Jahre alte Anakin Skywalker, Schüler von Obi-Wan Kenobi, in eine Zeit des Umbruchs. Das versuchte Attentat auf Padmé Amidala vor einer wichtigen Abstimmung wirft die Republic näher an den Rand von Disaster. Den Jedi unbekannt verwandelt eine kleine Unzufriedenheit zu einem Brüllen tausender Clone-Soldaten die sich für den ultimativen Kampf vorbereiten. Die Dunkle Seite wächst. Die Meister Yoda und Mace Windu spüren enorme Unruhe ... da der heftigste Kampf des Dunkels gegen das Licht sich rasch nähert, und droht, alle in einer Flutwelle des Krieges zu verschlingen.

Die Story ist uns allen bekannt. Zuerst dachte ich, dass dies ein langweiliges Buch wird, da man vieles schon kennen dürfte und bis zum Erbrechen im Kino und auf DVD gesehen hat. Doch ich musste mich täuschen. Das Buch enthält nicht nur die gecutteten Szenen, sondern auch noch einiges zusätzlich. So z.B. das Leben der Lars Familie auf Tatooine, der Angriff der Farmer um Shmi zurückzuholen, viele Gedanken und Sehnsüchte verschiedenster Charaktere. Vieles hilft, im Film die Charaktere und deren Handlungen besser zu verstehen. Viele Dialoge oder Zeilen sind allerdings 1:1 vom Screenplay übernommen. Hat aber auch einen gewissen Wiedererkennungswert auf diese Weise.

Ein Buch, das ich guten Gewissens empfehlen kann.

Als nächstes will ich Shatterpoint, den 1. Clone Wars Roman anfangen und werde natürlich wieder darüber berichten bald er fertig ist. Erst aber kommen wieder zur Abwechslung ein paar Comics sowie "Odds" das Short Story Sequel zu Republic Commando: Triple Zero dran. Abwechslung muss sein :)
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Beitragvon Durchde » Di 23. Mai 2006, 22:43

Jetzt haut er aber in die Orgel!

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Beitragvon Eukalyptus » Di 23. Mai 2006, 22:50

Nö, jetzt ist Schluss für ein paar Tage =) Jetzt muss ich erstmal wieder lesen, um schreiben zu können ;)
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Beitragvon Durchde » Di 23. Mai 2006, 23:19

Allright viel Spass......

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Beitragvon Eukalyptus » So 4. Jun 2006, 17:56

Lang hats gedauert, aber die Nacht bin ich fertig geworden.

Shatterpoint (Matthew Stover) - 419 Seiten

Inhalt (übersetzt):

Mace Windu ist eine lebende Legende: Jedi Meister, geschickter Diplomat und vernichtender Kämpfer. Aber er ist auch ein Mann des Friedens - und zum ersten Mal seit 1.000 Jahren befindet sich die Galaxie im Krieg.

Der Dschungelplanet Haruun Kal, die Heimatwelt an die sich Mace kaum erinnert, wurde zum Schlachtfeld für die Republik und der abtrünnigen Separatistenbewegung. Der Jedirat entsandte Depa Billaba - Maces frühere Padawan - zum Planeten um die lokalen Stämme zu einer Guerilla Widerstandsgruppe auszubilden und gegen die Separatisten zu kämpfen. Doch Depa ist verschwunden. Der einzige Hinweis zu ihrem Verschwinden ist eine rätselhafte Aufzeichnung die auf Wahnsinn und Mord hinweist ... und mit Depas eigener Stimme aufgenommen wurde.

Mace Windu hat sie ausgebildet. Nur er kann sie finden. Nun muss Mace allein in einen der gefährlichsten Dschungel der Galaxis reisen - und in seine eigene Herkunft. Er wird die Republik der er dient zurücklassen die Zivilisation an die er glaub, alles außer seiner Leidenschaft für den Frieden und seine Hingabe zu seiner früheren Padawan. Und er wird den grauenhaften Preis kennenlernen, der gezahlt werden muss wenn Hüter des Friedens gezwungen sind, Krieg zu führen.

Zeitraum: 6 Monate nach Geonosis

Die erste Clone Wars Novel. Quasi Pflichtprogramm für mich. Eigentlich hatte ich erwartet, dass Windu mit einer Armee von Clones auf die Suche begibt, doch weit gefehlt. Ich hatte mich (was man nicht tun sollte) vom deutschen Titel "Mace Windu und die Armee der Klone" irre führen lassen. Passiert mir kein zweites Mal. Die Geschichte dreht sich vielmehr um Mace und sein Leiden, ich möchte fast sagen, Qual um sein Versagen Dooku zu töten in der Arena. Dieser Punkt setzt sich durchs ganze Buch hinweg, was den Charakter, den man vom visuellen Material her nur als sehr kühl und stets emotionslos kennt, sehr viel menschlicher erscheinen lässt.

Am Anfang war ich auch etwas enttäuscht, dass fast die gesamte Zeit sich alles im Dschungel abspielt. Doch mit der Zeit und den wachsenden Charakteren, nicht zu vergessen allerlei Hintergrundwissen über die Kultur der Korun zu deren Rasse Windu gehört, kam durchaus Spannung und Spaß beim Lesen auf. Hier und da wurde es streckenweise aber doch etwas langatmig. Vor allem bei den Actionelementen führt der Autor mit zuvielen Informationen ins Verwirren, ein paar Sätze und Gedanken weniger hätten es nachvollziehbarer gemacht für mich.

Anbei ist auch die Kurzgeschichte "Equipment" die von einem Clone Trooper erzählt wird, der in den Raumkampf der Story beteiligt war. Diese liefert wieder einige nette Eigenheiten der Trooper, was bei mir immer gut ankommt.

Empfehlen kann ich das Buch allemal, auch wenn eine Novelle jeden Grashalm beschreiben will und die Geschichte damit teilweise unnötig verlängert wird.
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Beitragvon schmugglerparadis » Mo 5. Jun 2006, 12:42

Sehr interessant, zumal ich selbst Resident Evil Fan bin :twisted:

Weiter so!

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Beitragvon electricdragon » Mo 5. Jun 2006, 13:26

Ich schreibe hier jetzt keinen ellenlangen Review, weil mir sowas nicht liegt und ich nicht die Zeit habe. Respekt und Danke an Eukalyptus, für die ausführlichen Berichte zu den Büchern bisher.
Ich wollte hier nur eine kleine Empfehlung loswerden: *Sturm über Tatooine* ist eine Sammlung sehr netter Kurzgeschichten, die sich um die Cantina-Gäste dreht, von Hammerhead, Greedo, Wuher, der Cantina-Band und Dr.Evazan, über Muftak und Kabe, Bo Shek, bis hin zum Wasserpfeife-Raucher sind alle Storys interessant und passend auf die Charaktere geschrieben.
Herausgeber ist Kevin J. Anderson, erschienen ist das Buch im Blanvalet-Verlag.
Meine StarWars Empfehlung, ist auch ehrlichgesagt erst das fünfite Buch, das ich lese, welches *StarWars* auf dem Titel hat. Und drei davon waren die Bücher zu den Filmen, die ich als Kind verschlungen habe, auch wenn ich nicht alle Worte kannte und verstand. Das Filmbuch zu *A new hope* habe ich bestimmt über 10mal gelesen... :lol2:
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Beitragvon norbertvader » Mo 5. Jun 2006, 13:39

@:David: "Sturm über Tatooine" kannte ich nicht, ist das älter ?.

Jo finde ich auch sowas wie hier hat gefehlt. Danke. :wink:
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Beitragvon electricdragon » Mo 5. Jun 2006, 13:43

Das ist mit Sicherheit schon paar Jahre alt, diese Ausgabe ist von 1997, hat mir ein Freund neulich geliehen, obwohl ich es nicht lesen wollte.
Manchmal muss man auch zu seinem Glück gezwungen werden.
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Beitragvon mike-skywalker » Mo 5. Jun 2006, 13:48

Sturm über Tatooine ist wirklich Klasse, daß hab ich auch mal vor ewigkeiten gelesen.
Könnte man eigentlich ein zweites mal lesen.
Das Buch Palast der dunklen Sonnen (Auch von Kevin J. Anderson) mehere kurzgeschichten über den Rancor Keeper, Salacious Crumb, Oola, Ree Yees, Ephant Mon, EV-9D9 und viele Andere ist ebenfalls absolut empfehlenswert.
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Beitragvon Eukalyptus » Mo 5. Jun 2006, 13:56

Achso, hier mal eben eine Liste der deutschen Titel, hab ich vergessen mit hinzuschreiben oben:

Republic Commando: Hard Contact - Republic Commando: Feindkontakt
Episode II Attack of the Clones - Episode II Angriff der Klonkrieger
Episode III Revenge of the Sith - Episode III Die Rache der Sith
Labyrinth of Evil - Labyrinth des Bösen
Shatterpoint - Mace Windu und die Armee der Klone
und was ich grade lese: The Cestus Deception - Obi-Wan und die Biodroiden
Eigentlich wollte ich hier was reinschreiben, aber dann hat mich ein Pfeil ins Knie getroffen.

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Beitragvon norbertvader » Mo 5. Jun 2006, 13:57

Danke David, Mirco, sowas Interessiert mich auch immer, ich habs mal Notiert und werde wenn möglich mir die Teile kaufen. :wink:
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Beitragvon AlrikFassbauer » Mo 5. Jun 2006, 16:43

Ich finde die deutschen Titel zum Teil ziemlich ... bescheiden (besonders die letzten beiden, die Eukalyptus aufgezählt hat. Wohlgemerkt : Nur die Titel, nicht die Bücher.

scheint in Deutschland schlechte , aber gängige Praxis zu sein, bei Filmen und bei anderen Roman-Genres (Fantasy) kenne ich das auch.

Beispiel : Amerikanischer Titel eines geologischen Buches : "Earth". Kurz & knackig. (Gibt's tatsächlich !)
Deutscher Titel würde wahrscheinlich heißen : "Versuch einer einigermaßen umfassenden Darstellung der erdgebundenen Priozesse und ihrer Auswirkungen".

Typisch Deutsch.
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Beitragvon bonglee23 » Di 6. Jun 2006, 11:38

mike-skywalker hat geschrieben:Sturm über Tatooine ist wirklich Klasse, daß hab ich auch mal vor ewigkeiten gelesen.
Könnte man eigentlich ein zweites mal lesen.
Das Buch Palast der dunklen Sonnen (Auch von Kevin J. Anderson) mehere kurzgeschichten über den Rancor Keeper, Salacious Crumb, Oola, Ree Yees, Ephant Mon, EV-9D9 und viele Andere ist ebenfalls absolut empfehlenswert.

Das sind auch schöne Beispiele für seltsame Titel. Die heißen im Original "Tales from the Mos Eisley Cantina" bzw. "Tales from Jabba's Palace". Wobei das jetzt auch nicht die Reißertitel sind, aber ich sehe keinen Zusammenhang mit Dunklen Sonnen oder Sturm über Tatooine...

Aus der "Tales..." Reihe gibt es übrigens auch noch "Tales from the New Republic" und "Tales from the Empire". Ich hab beide schon lange nicht mehr gelesen, aber ich glaube sie sind eher was für Fans der Romane, da sie eher auf die eschichten im EU Bezug nehmen.

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Beitragvon AlrikFassbauer » Di 6. Jun 2006, 15:54

Die "Tales" kommen zum Teil aus dem Star Wars Adventure Journal, das West End Games damals für ihr Rollenspiel produziert hat. Nebenbei, ich habe eines davon doppelt ...


Ich habe übrigens "Feindkontakt" im Winter gelesen (während einer außergewöhnlich starken Grippe), und fand es ziemlich gut, wengleich an manchen Stellen etwas langatmig. "Warum dauert das so lange, bis sie den "verlorenen Klon" wiederfinden ?" habe ich mich oft gefragt.

Besonders gut gezeichnet fand ich die Anti-Heldin Etain. Eine junge Padawanin auf der Suche nach sich selbst ... Ich habe noch nie einen so gefühlsbetonten Padawan erlebt, ist sowas denn überhaupt erlaubt ? Padawane sollten doch eigentlich etwas gefestigter sein, dachte ich immer. Aber zugegeben, ihre Situation war alles andere als einfach, und hat sie schlichtweg überfordert.

Da hat sie noch einen langen Weg vor sich, habe ich gedacht ...

Den zweiten Roman, "Dreifach-Null" nenne ich ihn jetzt mal ;) habe ich noch nicht gelesen.
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Beitragvon Eukalyptus » Di 6. Jun 2006, 16:16

Na dann schleunigst nachholen! ;) Zwischen Darman und dem Rest von Omega Squad lagen genug Hindernisse und vor allem Kilometer (glaube 1 Klick = 1 Kilometer) - und sowas ist nicht in einem Tag überwunden.
Eigentlich wollte ich hier was reinschreiben, aber dann hat mich ein Pfeil ins Knie getroffen.

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Beitragvon Eukalyptus » Mo 12. Jun 2006, 20:23

Sooo, endlich Zeit dafür:

The Cestus Deception (Steven Barnes) - 457 Seiten

Inhalt (übersetzt):

Als die ökonomisch depressive Regierung von Ord Cestus droht, einen unglaublich tötlichen Kampfdroiden an die Separatisten zu verkaufen, entsendet Kanzler Palpatine ein Team das von Jediritter Obi-Wan Kenobi angeführt wird zum Planeten. Ihre Mission: Den Deal zu stoppen. Eine friedliche Lösung wird bevorzugt, aber wenn diese versagt wird die Republik nicht zögern die Konsequenzen von Abtrünnigkeit zu demonstrieren indem sie einen großen Angriff startet - und dabei nicht nur die Möglichkeiten der Biodroidenproduktion auslöscht sondern auch auch unzählige Leben. Die Aussicht auf so eine Abschlachtung heizt Obi-Wans wachsenden Verdacht nur an, dass die Republik auf einem unheimlichen Weg wandelt. Mit einer Gewissenskrise konfrontiert muss Obi-Wan die Stärke und Weisheit finden, um ein Blutbad zu verhindern und die Republik zu schützen - während er den uralten Code einhält dem er sein Leben verpflichtet hat.

Zeitraum: 12 Monate nach Geonosis

Der deutsche Titel "Obi-Wan und die Biodroiden" ist mal wieder sehr unglücklich geraten, aber da ich alle Clone Wars Romane lesen möchte, musste auch dieser her. Und obwohl ich sehr skeptisch war am Anfang (vor allem nach Shatterpoint) fand ich dieses Buch sehr ansprechend und habs auch in zwei Anläufen durchgelesen. Das kommt so gut wie nie vor.

Das Buch zeichnet sich vor allem durch die Vielseitigkeit der Charaktere aus, das soziale und Landschaftsumfeld und vor allem durch sehr wenige Längen. Man bekommt sogar das Training von Clones im Coruscant System erzählt, wobei der ARC Trooper Captain N-98 "Nate" die Primärrolle spielt. Das ist auch das erste Mal, dass man in die Gedankenwelt eines normalen ARC Troopers vordringen kann und ebenso die Charaktere Obi-Wan und Kit Fisto kriegen wunderbare Tiefen verliehen. Ord Cestus als eine Art Mafiaregierung zu verwirklichen ist auch eine wundervolle Idee, sowas kannte ich im SW Universum bisher noch nicht. Durch die 82 Kapitel auf 398 Seiten hat man auch wunderbare kleine Denk- und Atempausen und kann so der Geschichte besser folgen als in einem Buch, das alle 20 Seiten einen Kapitelwechsel hat. Das gilt natürlich nur für mich.

Nach Cestus Deception findet sich die eBook Story "The Hive" wieder, die es exklusiv nur in diesem Buch gibt und etwa im ersten Drittel von Cestus Deception spielt. The Hive bildet eine nette Short Story über die königliche Familie von Ord Cestus und wie es zu dem Familiensystem kam das gegenwärtig vorherrscht.

The Cestus Deception ist nach Labyrinth of Evil der beste Clone Wars Roman für mich bisher - die Republic Commando Reihe dabei ausgenommen - und empfehle es daher wärmstens.
Eigentlich wollte ich hier was reinschreiben, aber dann hat mich ein Pfeil ins Knie getroffen.

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Beitragvon AlrikFassbauer » Mo 12. Jun 2006, 22:28

Ist das nicht die "Geburt" von Gorm the Dissolver ?
Alrik sucht : http://www.lichtgeschwindigkeit.de/viewtopic.php?f=12&t=9037

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Beitragvon Eukalyptus » Mo 12. Jun 2006, 23:20

Wer?
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Beitragvon AlrikFassbauer » Mo 12. Jun 2006, 23:32

Gorm the Dissolver. Das ist eine Art "Biodroide", also eine Art halb mechanisch-halb biologisch aufgebauter Droide, der sich selbst reparieren kann. Er ist ein gefürchteter Kopfgeldjäger, und wird beispielsweise im Essential Guide to Droids und in einem Buch erwähnt - ich glaube, in den "Tales from the Cantina".

Ich glaube, er ist irgendwo bei West End Games für das Rollenspiel entstanden. Viel mehr weiß ich nicht darüber, nur, daß er einen Trandoshaner-Arm hat, den er sich anscheinend selbst implantiert hat, und der von seinem früheren Opfer stammt. Er löst angeblich seine Opfer auf ("the Dissolver"), um daraus Energie für seine Systeme zu gewinnen.

Zwei Beschreibungen davon (eine mit Bild) :

http://emperor_palpatine69.tripod.com/D ... olver.html
http://theforce.net/swenc/search.asp?t= ... =&a=&no=10
Zuletzt geändert von AlrikFassbauer am Mo 12. Jun 2006, 23:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Eukalyptus » Mo 12. Jun 2006, 23:35

Nein, nichts dergleichen in Cestus.
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Beitragvon AlrikFassbauer » Mo 12. Jun 2006, 23:40

Achso, ich dachte, wegen des Titels könnte das passen.
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